Direktes Sonnenlicht oder gefiltert (hinter Glas)?
Bei der Xenon-Prüfung nach ISO 4892-2 (auch Lichtechtheitsprüfung oder Weatherometertest genannt) werden die Proben in eine Prüfkammer gelegt, wo sie dann von einer Xenonbogenlampe beleuchtet werden. Dieses Licht wird so gefiltert, dass genau das Licht durchgelassen wird, das auf das betreffende Produkt tatsächlich anwendbar ist. Die wichtigsten Filtertypen sind die sogenannten Tageslichtfilter und Fensterglasfilter.
Tageslichtfilter sorgen dafür, dass das Produkt mit einem Spektrum belichtet wird, das dem Spektrum des Sonnenlichts sehr ähnlich ist. Fensterglasfilter bieten ein Lichtspektrum, das dem Sonnenlicht entspricht, das durch ein Standardfenster fällt. Das bedeutet, dass UV-Licht, das die meisten Schäden an Kunststoffen verursacht, die Proben nicht erreicht.